Alles richtig gemacht und sich trotzdem leer fühlen. Die unbequeme Frage, ob der vorgezeichnete Weg nie das eigene Leben war, sondern nur eine gute Rolle in einem schlechten Narrativ.
Du hast gemacht, was man dir beigebracht hat,
Früh aufstehen, funktionieren, Ziele jagen jeden Tag.
Hast geschwiegen, wenn's in dir gebrannt hat,
Weil man lernt: Erfolg braucht Opfer,
Also hast du sie gebracht.
Alle sagten: "Das ist der Weg,
Geh ihn und du wirst glücklich",
Und du bist ihn gegangen, Schritt für Schritt,
Ohne es zu hinterfragen.
Jetzt stehst du da mit allem, was man so braucht,
Jetzt stehst du hier, mit dem, was man so will,
Doch warum fühlst du dich so leer,
Obwohl angeblich alles funktioniert?
Was, wenn du falsch lagst?
Wenn das, was richtig schien, dich innerlich zerbrach?
Was, wenn das alles nie dein Leben war,
Sondern nur 'ne gute Rolle in 'nem schlechten Narrativ,
Das man dir gab?
Du hast getan, was man von dir erwartet hat,
Doch sag mal ehrlich, fühlst du dich damit wirklich gut?
Du hast Entscheidungen getroffen, ohne zu spüren,
Ob da überhaupt noch was in dir lebt
Oder nur diese verfickten Stimmen dich stören.
Hast Kompromisse gemacht, weil man's halt so tut,
Hast geschluckt und dich verbogen,
Aus Angst vor dem, was dann passieren könnte.
Hast dich angepasst, damit du reinpasst,
In einem Raum, der dich kleiner macht,
Jedes Mal, wenn du schweigst.
Und jetzt schaust du zurück und fragst dich:
"War das mein Weg oder nur der, der für andere richtig ist?"
Was, wenn du falsch lagst?
Wenn das, was richtig schien, dich innerlich zerbrach?
Was, wenn das alles nie dein Leben war,
Sondern nur 'ne gute Rolle in 'nem schlechten Narrativ,
Das man dir gab?
Du hast getan, was man von dir erwartet hat,
Doch sag mal ehrlich, fühlst du dich damit wirklich gut?
Vielleicht wär Scheitern ehrlicher gewesen,
Als dieses Dauerlächeln in all den Systemen.
Vielleicht ist's okay, nicht zu wissen, wohin,
Solang du aufhörst, zu tun, was du nie wirklich bist.
Du musst nicht neu anfangen, nur aufhören, dich zu verlieren,
In Bildern von dir, die andere projizieren.
Und wenn du dann allein bist, mit dir und dem, was bleibt,
Dann bist du vielleicht echt und nicht nur angepasst
Und für andere auf Abruf bereit.
Was, wenn du falsch lagst?
Wenn das, was richtig schien, dich innerlich zerbrach?
Was, wenn das alles nie dein Leben war,
Sondern nur 'ne gute Rolle in 'nem schlechten Narrativ,
Das man dir gab?
Du hast getan, was man von dir erwartet hat,
Doch sag mal ehrlich, fühlst du dich damit wirklich gut?
Vielleicht wär Scheitern ehrlicher gewesen,
Als dieses Dauerlächeln in all den Systemen.
Vielleicht ist's okay, nicht zu wissen, wohin,
Solang du aufhörst, zu tun, was du nie wirklich bist.
(Uuu-hu)
Du musst nicht neu anfangen, nur aufhören, dich zu verlieren,
In Bildern von dir, die andere projizieren.
Und wenn du dann allein bist, mit dir und dem, was bleibt,
Dann bist duuuu
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