Eine Maschine mit menschlicher Haut: wenn der eigene Wert nur noch in Stunden und Leistung gemessen wird. Über den Druck, immer mehr zu müssen, und die Frage, wer man ohne all das ist.
Ein neuer Tag, ein neues Glück, ha-ha, ist klar,
Bin beschäftigt, mein Kalender ist voll, wie nie
Kein Mensch weiß wirklich, was der andere will.
"Mach mehr, sei mehr, leiste mehr!" das Mantra der Welt,
Doch wer bin ich noch, wenn mein ich ausfällt?
Ich bin 'ne Maschine mit menschlicher Haut,
Hauptsache noch solang bis die KI meinen Posten übernimmt.
Mein Wert misst sich in Stunden, nicht in Träumen,
Und wenn ich falle, sagt man: "Tja Pech, viel Spaß beim Sterben."
Bin ich nur was wert, wenn ich für andere etwas erwirtschafte?
Wenn ich renn' bis zum Umfall für ein bisschen Sinn?
Hab mein Ich gegen Leistung getauscht,
Doch keiner fragt, was der Druck wirklich aus den Menschen macht.
Wer bin ich ohne Output, ohne Ziel,
Wenn ich einfach nur ich bin?
Pause heißt Schwäche, Rückschritt heißt Versagen,
Doch was bringt ein Thron, wenn dich Zweifel jagen?
Ich bin müde von diesem ständigen Rennen,
Wollt mein Leben gestalten, nicht es permanent verpennen.
Hab mein Selbstbild geformt aus To-Do-Listen,
Bis ich aufhörte, mich selbst zu vermissen.
Und wenn ich sag: "Ich kann nicht mehr",
Kommt zurück: "Dann reiß dich halt zusammen, ist doch alles nicht so schwer."
Bin ich nur was wert, wenn ich für andere etwas erwirtschafte?
Wenn ich renn' bis zum Umfall für ein bisschen Sinn?
Hab mein Ich gegen Leistung getauscht,
Doch keiner fragt, was der Druck wirklich aus mir macht.
Wer bin ich ohne Output, ohne Ziel,
Wenn ich einfach nur ich bin?
Vielleicht bin ich mehr als mein Lebenslauf,
Mehr als Klicks, Titel oder Zahlen.
Vielleicht bin ich wertvoll, auch wenn ich heut' nichts tu, (heut' nichts tu)
Denn wer ich wirklich bin, hat mit eurer Leistungsgesellschaft nichts zu tun.

