
Sommer-Sehnsucht nach einem Menschen, der man selbst einmal war. Kein Kalender erklärt, warum ein Abend so leise nachhallt. Nostalgisch und warm, mit ein paar französischen Zeilen.
(Oh oh...)
(Es riecht nach Regen...)
(Und trotzdem nach Sommer...)
Der Kiosk macht gleich wieder zu
Wir sitzen schweigend auf dem Dach
Du malst Figuren in die Wolken
Ich zähl die Flugzeuge, die über uns schweben
Wir wollten über alles reden
Doch irgendwie brauchten wir das nicht
Je ferme les yeux.
Le monde attend.
Vielleicht war nichts daran besonders
Vielleicht nur einer der richtigen Momente
Doch manche Abende verändern mehr
Als man erst Jahre später erkennen mag
Ich such nicht dich
Ich suche irgendwas von damals
Ich such nicht dich
Vielleicht hab ich das nur gedacht
Vielleicht fehlt mir nur der Mensch
Der ich in diesem Sommer war
Der Wind trägt Musik durch's offene Fenster
Irgendwer singt wieder viel zu laut
Ich sehe vom Dach aus weiter nach oben
In eine Unendlichkeit, die niemand greifen kann
Als würde der Morgen ewig warten
Wir hatten nichts in unseren Händen
Und trotzdem schien uns alles offen
Heute kenn ich tausend Orte
Doch keiner erinnert an diesen Abend
Kein Kalender kann erklären
Warum eine Erinnerung so leise lacht
Vielleicht verklärt die Zeit zu viel
Vielleicht erfindet sie sogar
Doch wenn sie lügt, dann wenigstens
Auf eine wunderschöne Art
Ich such nicht dich
Ich suche irgendwas von damals
Ich such nicht dich
Vielleicht hab ich das nur gedacht
Vielleicht fehlt mir nur der Mensch
Der ich in diesem Sommer war
Ich such nicht dich
Ich such das Lachen zwischen uns
Die Wärme, die da mal war
Und Abende, wie dieser, ohne Fragen
Ich such nicht dich
Ich such ein kleines Stück von mir
Das irgendwo im Sommer blieb
Und manchmal wieder zu mir spricht
Vielleicht war's nie ein Mensch.
Vielleicht war's nur ein Lebensgefühl.
Und vielleicht...
Kommt genau deshalb niemand jemals wirklich zurück.
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