Ein Fremder auf der Bühne singt ein Lied, das die verborgenen Wunden und Geheimnisse des Erzählers offenlegt, sanft und schmerzhaft zugleich. Zwischen dem Wunsch nach Distanz und dem Gefühl, endlich gesehen zu werden, findet er Frieden in dieser Melancholie.
Er spielt die Saiten wie die Narben auf meiner Haut,
Liest zwischen den Zeilen das, was ich nicht laut erzählen mag.
Jede Note ein Stich, doch das Lied klingt so sanft,
Als wär'n meine Wunden in Melodien eingefangen.
Und ich schließ die Augen, will verstecken, was brennt,
Doch die Worte, die er singt, haben alles erkannt.
Tötet mich behutsam, nur mit seinem Lied,
Flüstert meine Geheimnisse, dass niemand sie sieht.
Er trägt meine Ängste davon, ohne mich zu kennen,
Und lässt jede Zeile noch tiefer in mir erklingen.
Und lässt jede Zeile noch tiefer in mir erklingen.
Ein Fremder auf der Bühne, doch er kennt mich genau,
Wie ein Spiegel, der meine Ängste in der Stille einfängt.
Er greift in mein Innerstes, doch ich bleib' stumm,
Jede Zeile, die er singt, nimmt mir den Atem und den Raum.
Da ist ein Fremder, der sieht, was in mir verborgen ist,
Er dringt durch die Maske, kennt jedes Gefühl, jedes Geheimnis.
Und ich spür, wie er mich unbewusst zerlegt,
Ein Seelenstriptease, den keiner versteht.
Er erzählt mein Leben, ohne je hier gewesen zu sein,
Wie kann er das wissen, was ich nie will gewesen sein?
Jeder Akkord wie ein Schlag ins Verborgene,
Und doch find' ich Frieden in dieser Melancholie.
Tötet mich behutsam, nur mit seinem Lied,
Flüstert meine Geheimnisse, dass niemand sie sieht.
Er trägt meine Ängste davon, ohne mich zu kennen,
Und lässt jede Zeile noch tiefer in mir erklingen.
Tötet mich behutsam, nur mit seinem Lied,
Flüstert meine Geheimnisse, dass niemand sie sieht.
Er trägt meine Ängste davon, ohne mich zu kennen,
Und lässt jede Zeile noch tiefer in mir erklingen.
Tötet mich behutsam, nur mit seinem Lied.
Strophe für Strophe, ein unsichtbares Band,
Ich schließe meine Augen, doch die Musik bleibt im Ohr.
Ich fühl mich gesehen, doch wünsche mir Distanz,
Verloren im Klang, in diesem süßen und einsamen Wahnsinnstanz.
Die Bühne wird leer, doch der Klang hallt nach,
Die Worte, die bleiben als Schmach.
Doch tief in der Seele, da keimt das Verstehen,
Ein Fremder kann sehen, was sonst keiner kann.
