Festgefahren im eigenen Kopf: zu engstirnig, um etwas zu ändern, zu schwach für den nächsten Schritt. Ein ehrliches Porträt von Stillstand und Zukunftsangst.
In mir kreist der Zweifel, endloses Schweigen,
Wo führt es hin, wenn wir uns ständig neu schreiben?
Die Zukunft, sie schreit, doch ich bleibe still,
Es fühlt sich so verloren an, egal was ich will.
Immer neu geordnet, doch weiterhin instabil,
Mit jedem Versuch verlier' ich das Ziel aus den Augen.
Angst vor dem Morgen, es hält mich stets wach,
Die Nacht zieht vorbei, mein Wille ist zu schwach.
Alles dreht sich im Kreis, kann keinen Schritt wagen,
Bin festgefahren, kann den Mist hier kaum noch ertragen.
Warte, es bleibt, etwas bleibt hier zurück,
Die Angst vor morgen lässt mich zurück.
Zu engstirnig um etwas zu ändern
Und zu schwach für den nächsten Schritt,
Gefangen in meinen Gedanken
Und sie zu ordnen bekomme ich gerade erst recht nicht hin.
Lebe in der Vergangenheit, springe auf der Stelle,
Die noch nicht gebrochen ist, doch bald schon wird sie brechen.
Ein Kreislauf aus Ausreden, tief eingraviert,
Kein Weg führt hier raus,
An irgendeinen Punkt haben wir die Träume verloren.
Was bleibt von dem Glauben, dass es auch anders geht?
Ich renne, doch niemand sieht, wie es in mir aussieht.
Vermeide den nächsten Schritt,
Und so bleibt auch das, was kommen könnte verwehrt,
Aus sicherer Distanz schaue ich zu, wie das Leben langsam vergeht.
Hier bin ich nun, doch keiner schaut zu,
Flüchte vor dem Urteil, das keiner mir rauben kann.
Bin sicher hinter Grenzen, die ich selbst erbaut hab,
Doch alles, was bleibt, ist die Angst, die sich in mir anstaut.
Und weiterhin dreht sich alles im Kreis
Und ich kann keinen echten Schritt wagen,
Bin immer noch hier festgefahren, kann es kaum noch ertragen.
Warte, warte, es bleibt, etwas bleibt hier zurück,
Die Angst vor morgen lässt mich zurück.
Zu engstirnig um etwas zu ändern
Und zu schwach für den nächsten Schritt,
Gefangen in meinen Gedanken
Und sie zu ordnen bekomme ich gerade erst recht nicht hin.
Warte
Warte
Warte
Warte, warte, es bleibt, etwas bleibt hier zurück,
Die Angst vor morgen lässt mich zurück.
Zu engstirnig um etwas zu ändern
Und zu schwach für den nächsten Schritt,
Gefangen in meinen Gedanken
Und sie zu ordnen bekomme ich gerade erst recht nicht hin.
