Aufwachen, obwohl man nie richtig geschlafen hat, und trotzdem nicht liegen bleiben dürfen. Über einen Kopf, der sich nicht abschalten lässt, und das System, das einen von innen antreibt.
Du wachst auf, obwohl du kaum geschlafen hast,
Der Wecker klingelt, doch du warst eh nie wirklich im Tiefschlaf.
Du starrst an die Decke und denkst: "Nur noch fünf Minuten liegen bleiben",
Aber dein Kopf ermahnt dich: "Steh auf, sonst wird das nichts mit dem Verkehr und deinen Routinen."
Früher konntest du liegen bleiben, einfach den Start in den Tag genießen,
Doch heute hast du ein Leben, das dich antreibt wie'n Uhrwerk, du läufst fast von allein.
Du bist müde, aber nicht nur vom Tag,
Sondern von dem Zwang, von deinen Vorhaben und was sonst noch so bleibt.
Ich würd so gern liegen bleiben,
Einfach mal nichts müssen, nichts beweisen.
Doch mein Kopf lässt sich nicht einfach abschalten,
Noch bevor ich überhaupt realisier,
wie schwer meine Augenlider eigentlich sind.
Packt mich das System in mir.
Du liegst im Bett, doch dein Hirn macht Pläne,
Wichtige Aufgaben in Dauerschleife, Gedanken als Gegner.
"Wenn du jetzt nicht aufstehst, holt dich alles ein",
Also springst du wieder auf, obwohl in dir drin keiner schreit: "Ich bin bereit."
Du funktionierst, auch wenn du innerlich zerfällst,
Durchatmen, abschalten, kein Denken an Morgen.
Du erinnerst dich an Tage, da konntest du das.
Einfach daliegen, atmen, ganz ohne schlechtes Gewissen, ohne zu denken, du machst einen Fehler.
Ich würd so gern liegen bleiben,
Einfach mal nichts müssen, nichts beweisen.
Doch mein Kopf lässt sich nicht einfach abschalten,
Noch bevor ich überhaupt realisier,
wie schwer meine Augenlider eigentlich sind.
Packt mich das System in mir.
Vielleicht geht's nicht.