Ein Kopf voll Frequenzen und kein Empfang. Über mentale Überlastung, das Misstrauen gegen fremde Erklärungen und die Suche nach einem Punkt, an dem sich alles neu formt.
Kopf voll Frequenzen, doch kein Empfang
Gedanken laufen Amok, alles blutrot
Das Land fühlt sich fremd an, wie geliehenes Geld
Ich such nach 'nem Punkt, der mich hier noch verankert
Worte hängen schief in der Luft
Alle reden von "richtig"
Ich seh Bewegungen, doch nichts greift
Alles wirkt geplant, aber endet im Zufall
Sie zeigen nach vorne, doch verlaufen sich dabei
Ich hör ihre Gründe, doch nichts davon bleibt
Böses Verhängnis, keiner merkt es genau
Alle warten auf Zeichen, doch verirren sich im Lauf
Ich nehm nichts mehr an, nur weil es so klingt
Ich trau nur noch dem, was mich wirklich zwingt
Wenn nichts mehr erklärt wird, wird vieles klar
Kein Lärm nötig, um da zu sein
Ich brauch keinen Rahmen, geh mir aus dem Weg
Nur einen Punkt, an dem sich alles neu formt
Geh mir aus dem Weg, ich brauch Abstand zu dir
Was du mir erklärst, passt nicht zu mir
Ich trag keinen Ballast aus fremder Moral
Deine Regeln zerfallen, sobald ich sie zahl
Geh aus meinem Kopf und lass die Stille hier
Kein Beweis nötig, Vision bald im System
Ich fall nicht zurück in vertrauten Betrug
Ich bleib in Bewegung, mir reicht schon die Bildunterschrift
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