Die Stunden bis zum Morgenrot, gezählt. Gedanken, die wie Geister anprallen, ein verlorenes Boot zwischen Flucht und Ewigkeit.
Du bist so laut in meinem Kopf, alles dreht sich,
versuche zu vergessen, doch es geht nicht.
Ich zähl die Stunden bis zum Morgenrot,
ratlos, schlaflos, wie ein verlorenes Boot.
Schlaflos, wie ein verlorenes Boot.
Mitternacht, Gedanken prallen wie Geister auf mich ein,
alte Filme flimmern, asynchron, ein zerkratztes Bild.
Jedes Szene festgehakt wie Dornen im Fleisch,
der Atem kalt, der Puls zu heiß.
Deine Gegenwart spüre ich noch immer hier,
das Herz rast schneller, wie feiner Sand.
Du bist so laut in meinem Kopf, alles dreht sich,
versuche zu vergessen, doch es geht nicht.
Ich zähl die Stunden bis zum Morgenrot,
ratlos, schlaflos, wie ein verlorenes Boot.
Ratlos, schlaflos, wie ein verlorenes Boot.
Straßenlaternen flackern, singen ihr trauriges Lied,
in den Scheiben spiegelt sich, was längst verging.
Und ich lauf', doch komm nicht weit,
gefangen zwischen Flucht und Ewigkeit.
Reaktionszeit auf Null, Gedanken wie Zement,
alte Narben reißen auf, festgebrannt im Moment.
Ein letzter Zug, um alles zu verdrängen,
doch die Nacht bleibt, fängt mich in ihren düsteren Fängen.
Du bist so laut in meinem Kopf, alles dreht sich,
versuche zu vergessen, doch es geht nicht.
Ich zähl die Stunden bis zum Morgenrot,
ratlos, schlaflos, wie ein verlorenes Boot.
Ratlos, wie ein verlorenes Boot.
Nachtgeister um mich, flüsternd, kalt und klar,
bis der Morgen kommt und mich zu Boden jagt.
Schlaflos, schlaflos, du bist immer da.