Eine Underdog-Hymne für den eigenen Kreis: aus Asche eine neue Welt bauen, von unten kommen und nicht dort bleiben. Aufstehen, so oft es nötig ist.
Steh wieder auf, das Leben ist lang
Lass die Zweifel vergeh'n, halt die Flamme an
Ich setz alles drauf für meinen Kreis
Für die Leute hier, für unser Sein
Oh Baby, das Leben brennt
Und keiner zeigt dir, wohin es rennt
Wir tragen die Last aus vergangenen Jahren
Doch kämpfen für das, was noch kommen kann
Wir heilen mit Wegen, die keiner kennt
Doch fallen zu oft, weil die Zeit uns wegrennt
Kein Halt für die Schwachen, der Kampf wird lang
Also füll dein Glas, wir sind mittendrin
Hol die Lichter raus, lass sie scheinen, Mann
Denn wir gingen durch Schatten, jetzt fängt es an
Jeder Tag war ein Krieg, jeder Schritt war schwer
Doch wir bauen aus Asche 'ne neue Welt
Ich seh die Zweifel, ich seh den Neid
Sie wollen, dass wir fall'n, doch wir sind bereit
Haben nichts gehabt, außer unsere Träume
Jetzt steh'n wir hier vor einem leeren Thron aus Staub
Wir kommen von unten, doch bleiben nicht dort
Wir erschaffen aus euren Scherben ein eigenes Wort
Keiner von ihnen hat sich je so gefühlt
Und keiner versteht, warum dieses Feuer nicht abkühlt
Sie reden von Wegen, die offen steh'n
Doch wir müssen durch Türen, die niemand sieht
Keine Gnade für uns, kein Blick zurück
Nur der Himmel kennt unser Glück
Steh wieder auf, das Leben ist lang
Lass die Zweifel vergeh'n, halt die Flamme an
Ich setz alles drauf für meinen Kreis
Für die Leute hier, für unser Sein
Oh Baby, wir geh'n noch weiter
Kein Ende, solange die Uhr nicht stehen bleibt
Kein Warten, kein Hoffen, nur weiter zieh'n
Nur der Gedanke, der verweilt in der Melodie
Kein Zweifel, kein Zögern, ich schwör auf Gott
Ich geh all in, das hier ist mein Spot
Für alle, die mit mir gefallen sind
Und für jeden, der heut noch im Schatten springt
Yeah, für alles, was noch kommt (Ahh)
Yeah, es gibt keinen Grund für Stopp (Yeah)
Hu, hu, hu
Drei, zwei, eins (Hu)
Von Angst zu Mut, von Fall zu Flug
Wir ändern den Lauf, wir haben genug
Von Worten zu Taten, von Wunden zu Narben
Wir schreiben die Story mit unseren Farben
Ich will die Freiheit, den Frieden, den Traum
Die Straßen sind heiß, doch wir laufen Barfuß drauf
Kein Warten auf Wunder, wir packen's an
Wir haben verloren, doch nie aufgegeben, Mann
Was fehlt uns noch? (Huh?)
Ich kann's dir sagen, es ist noch zu viel
Aber wir kämpfen, auch wenn's keiner sieht
Kein Zurück mehr, zu weit sind wir gekommen
Zu tief in der Erde vergraben, zu hoch in den Wolken gefangen
Wir bauen die Brücken mit Worten und aus Hoffnung heraus
Und auch wenn sie lachen, auch wenn sie uns nach ihrem Zerstörungsakt alleine lassen
Wir bleiben stehen, wir lassen etwas daraus entstehen

