Der leere Zahnbürstenplatz, der Lieblingsbecher, der noch dasteht. Eine leise Trennungsballade über Heimweh nach einem Menschen, der das Zuhause war.
Ich sitz am Fenster, rauch den letzten Zug
Deine Stimme klingt noch nach in meinem Flur
Hab den Hoodie an, den du so geliebt hast,
obwohl's draußen warm ist,
Ich spür dich nicht mehr, nur den Stoff auf der Haut
Die Straßen draußen rauschen, wie Gedanken in mir
Und irgendwo dazwischen war mal "wir"
Ich sammel Staub auf alten Fotos ein
Dein Lachen in der Luft, wie ein verlorener Reim
Dein Zahnbürstenplatz bleibt leer wie mein Kopf
Hab dich überall gesucht, im Schlaf, im Trott
Manchmal red ich mit dem Schatten an der Wand
So tu ich wenigstens so, als wärst du noch am Start
Wenn ich an dich denke, dann bekomm ich Heimweh
Du warst mein Zuhause, seitdem bin ich alleine
Und obwohl mich niemand mehr retten kann, weiß ich genau
Du warst mein Zuhause...
Du warst mein Zuhause...
Ich schreib dir Texte, die du nie liest
Hör dieselben Songs, obwohl du sie nie liebst
Die Zeilen reimen Schmerz mit deinem Namen
Und jeder Vers klingt wie ein verlorener Tag
Meine Wände reden leise mit mir
Ein Bild mit dir liegt noch irgendwo hier
Und jede Nacht ist nur 'ne Wiederholung
Ein Film ohne Ende und manchmal für 'ne Sekunde...
...seh ich dich wieder, im Traum, wie du lachst
Doch der Morgen reißt mich zurück in den Alltag
Dein Kaffee steht noch da, dein Lieblingsbecher
Als würdest du gleich kommen, doch du kommst nie mehr
Wenn ich an dich denke, dann bekomm ich Heimweh
Du warst mein Zuhause, seitdem bin ich alleine
Und obwohl mich niemand mehr retten kann, weiß ich genau
Du warst mein Zuhause...
Du warst mein Zuhause...
Wenn ich an dich denke, dann bekomm ich Heimweh
Du warst mein Zuhause, seitdem bin ich alleine
Und obwohl mich niemand mehr retten kann, weiß ich genau
Du warst mein Zuhause...
Du warst mein Zuhause...
