
Der Titeltrack und das Eingeständnis des ganzen Albums: Man kann sein Herz in Strophen zerschneiden und trotzdem heilt kein Song, was zerbrochen ist. Ein letztes „Ich war da".
Ich hab so viel gesagt
in Takten, Zeilen, Nächten
Ich hab mein Herz zerschnitten,
um's dir in Strophen zu schenken
Und vielleicht kommt irgendwann der Tag,
an dem du diese Songs hörst
Und für einen Moment fühlst,
was ich gefühlt habe,
nicht mehr, nicht weniger
Aber...
Kein Song heilt das
Kein Beat killt,
was wir aufgerissen haben
Ich hab gehofft,
ich könnte deine Wunde nähen,
sodass die sich am Ende schließt
Doch alles, was bleibt,
ist Tinte in meinem Blut,
die nicht rausgeht
Weißt du...
Manche schreiben, um zu vergessen
Ich hab geschrieben,
weil ich dich heilen wollte
Und vielleicht war genau das der Fehler,
zu fühlen, ohne Plan B
Du sagtest, du hörst dir alles an
Und irgendwie ist das schön
Und irgendwie
macht das alles nichts besser
Denn jeder Song ist ein Rückblick
von dem, was wir nie waren
und trotzdem fast geworden sind
Ich hab dich nicht geliebt,
weil du perfekt warst
Ich hab dich geliebt,
weil du zerbrochen warst
genau wie ich
Und ich dachte...
zwei Scherben passen vielleicht besser
als zwei Masken
Aber kein Song heilt das
Kein Reim bringt dich zurück
Kein Vers macht rückgängig,
was nie gesagt wurde
Oder zu spät
Ich hab alles gegeben,
was man in Takte legen kann
Doch Gefühle sind kein Spotify-Track
den man einfach skippen kann
Und ich frag mich
ob du's jemals wirklich gehört hast
Oder nur zugehört hast,
um nichts sagen zu müssen
Ich weiß, das ist kein Liebeslied
Es ist kein Goodbye
Kein "Komm zurück"
Es ist nur...
mein letztes "Ich war da"
Für dich
Für uns
Für das, was vielleicht
zu echt war für uns beide
Und zu still
für diese Welt
Kein Song ändert das
Aber manchmal
reicht es,
wenn er dich
zumindest
fühlen lässt,
dass es
wirklich war.
Kein Song ändert das
Aber manchmal
reicht es,
wenn er dich
zumindest
heilen lässt
Und nun geht meine Sonne unter,
während eine andere aufgeht
Meine Sonne geht unter, während eine andere aufgeht