
Ein Abschied ohne Groll: jemanden ziehen lassen, den das Jetzt nicht mehr hält, und ihm trotzdem nur Frieden und Glück wünschen.
Du sagst, du musst jetzt los,
da draußen wartet etwas auf dich.
Kein Zurück, kein Bleiben mehr.
Ahh,
Sprich nicht,
lass die Worte einfach verfliegen.
Ich weiß,
du suchst den Weg im Dunkeln.
Ich hoff nur,
du findest ein Licht.
Dein Blick,
schon lange nicht mehr hier.
Die Uhr dreht sich,
du willst nicht stehen.
Was bleibt, sind leere Räume,
und ein letzter stiller Blick.
Du hast genommen,
was du brauchtest,
und ich, bleib zurück.
Kein Kapitel mehr,
das uns noch gehört.
Zwischen uns,
nur weißes Papier.
Kein Klang mehr,
nichts, was spricht.
Du sagst, du musst jetzt los,
da draußen wartet was auf dich.
Kein Zurück, kein Bleiben mehr.
Ahh,
Sprich nicht,
lass die Worte einfach fliegen.
Ich weiß,
du suchst den Weg im Dunkeln.
Ich hoff nur,
du findest Licht.
Ich seh uns noch,
der erste Regen,
deine Stimme ganz nah.
Wir glaubten an für immer,
doch für immer war zu fragil.
Dein Lächeln blass
im Abendlicht,
verblasst wie Nebel auf Glas.
Und jedes Wort
verhallt im Raum.
Keine Richtung,
kein Zuhause mehr.
Nur Stille,
die bleibt.
Ich sag, ich halt dich nicht mehr fest,
wenn dein Herz schon woanders schlägt.
Du sagst, das Jetzt ist nicht genug.
Ahh,
Lass uns schweigen,
statt nochmal zu erklären.
Ich wünsch mir nur,
du findest Frieden,
irgendwo da draußen.
Kein "Vielleicht" mehr,
kein letzter Kuss.
Wenn wir uns je wiederseh'n,
sind wir dann frei?
Du gehst,
und ich bleib hier.
Doch ich halt dich nicht zurück.
Kein Groll,
nur dieser Wunsch:
Dass du lachst,
dass du lebst,
dass du irgendwann sagst:
"Es war gut."
Sprich nicht.
Ich hör dich auch im Schweigen.
Lauf los,
ich halte dich nicht fest.
Ich hoff nur,
du wirst glücklich.

