
Nach jemandem greifen, der aus Angst flieht, nicht aus Hass. Über die Ohnmacht, gut zu sein, aber nicht gut genug für den anderen.
Du sagst, ich bin nicht der Richtige, vielleicht stimmt das ja
Vielleicht triggert mein Schatten deinen, wenn er sich festkrallt
Vielleicht hab ich's vergeigt mit Dingen, die ich längst ändern wollt
Doch du hast mich bewertet nach dem, was mal war, nicht nach dem, was ich heut bin
Ich hab Fehler gemacht, ja, wer nicht?
Aber du siehst nur Rauch und glaubst, da ist Feuer, das dich wieder vernichtet
Ich hab versucht, dir zu zeigen: Ich bin kein Max, kein gewalttätiger Narzisst
Doch du ziehst dich zurück, während mein Herz sich an deins lehnt
Du sagst, du kriegst keine Luft, wenn ich von meinen Jugendsünden erzähle
Doch ich hab nie geschrien, ich war leise, hab gewartet in deinem Wahnsinn
Du sagst, du brauchst Abstand, Zeit für dich
Aber was ist mit uns? Mit dem, was ich fühl, wenn du zerbrichst?
Ich versteh dich, auch wenn's weh tut
Auch wenn jeder Satz von dir wie 'n Schnitt blut'n muss
Und ich wär gegangen, wenn du's gebraucht hättest, für dich
Aber du gehst... obwohl ich bleib
Es ist nicht dein Fehler, aber trotzdem mein Schmerz
Du bist nicht schuld, doch du zerreißt mein Herz
Ich weiß, dass du nicht kannst, nicht willst, nicht darfst
Doch das macht's nicht leichter, wenn man Hoffnung vergräbt
Ich wär geblieben, auch durch deinen Sturm
Doch du hast Angst, dass ich dein Himmel werd, und dann fall ich wie ein Turm
Du sagst, ich bin gut, aber nicht gut für dich
Und ich frag mich, warum "gut sein" manchmal nicht reicht
Ich hätt dir meine Dämonen gezeigt, wenn du geblieben wärst
Nicht um dich zu belasten, sondern damit du siehst: Ich kämpf, nicht leer
Du sagst, ich hab dich erinnert an Dinge, die du verdrängt hast
Aber ich wollte dich nicht triggern, ich wollt dich halten, wenn du brennst, Schatz
Ich hab kein Recht, dich zu halten, wenn du fliehst
Doch was bleibt mir, außer Schweigen, wenn du alles hinterziehst?
Du hast gesagt, ich soll dir heut Zeit geben, kriegst du
Doch du hast nicht gefragt, wie's ist, wenn ich heut Nacht keine Luft krieg, du
Ich hab mich echt verknallt, nicht nur in dein Gesicht
Sondern in das Chaos in dir, in das, was echt ist
Aber Liebe reicht nicht immer, hab ich heut gelernt
Vor allem nicht, wenn sie zu sehr nach gestern schmeckt
Es ist nicht dein Fehler, aber trotzdem mein Schmerz
Du bist nicht schuld, doch du trägst mein Herz
Ich weiß, dass du nicht willst, dass ich leide
Doch du hast dich entschieden, und ich steh hier wieder alleine
Ich wär geblieben, auch durch deinen Sturm
Doch du hast Angst, dass ich dein Himmel werd, und dann fall ich, wie ein Turm
Du sagst, ich bin gut, aber nicht gut für dich
Und ich frag mich, warum "gut sein" manchmal nicht reicht
Warum
Vielleicht treffen sich unsere Wege irgendwann
Wenn du Frieden findest, und ich wieder vertrau'n kann
Doch heute... gehst du.
Und ich... bleib zurück.