Wie Spuren im Sand verwehen auch die Menschen, die wir waren. Ein Rückblick darauf, wie die Zeit uns verändert, ob wir wollen oder nicht.
Ey, ich weiß noch, wie wir sagten,
dass wir irgendwann noch immer dieselben Träume tragen.
Dass wir später nicht vergessen, wer wir waren,
und die Welt uns nicht verändert, sondern wir alles so bewahren.
Doch dann kam die Zeit und sie hat uns langsam eingeholt,
wir verlieren uns in Terminen und in Arbeit, die uns jeden Tag einholt.
Na zumindest glaubten wir, dass wir gleichgeblieben waren
Und nun steh ich zwischen Bruchstücken, such' den roten Faden
Es ist seltsam, wie sich Bilder schnell verflüchtigen,
was einst Wahrheit war, beginnt sich langsam aufzulösen.
Gestern standen wir ohne Zweifel mitten im Beginn,
heute sehen wir Bilder, die nicht mehr dieselben sind.
All die Worte, die wir gaben, verblassen an langen Tagen,
Die Fahnen die damals wehten, wehen heute in anderen Farben.
Und die Fragen, die wir hatten, haben längst keinen Wert mehr,
Denn die Welt hat uns gezeigt, dass man vieles schnell verliert.
Die Spuren im Sand, sie verweh'n mit dem Wind,
alles verändert sich, egal ob wir es wollen oder nicht.
Keiner von uns bleibt derselbe wie er war,
die Zeit nimmt uns mit, auch wenn's keiner so klar sah.
Denn Spuren im Sand, sie geh'n einfach fort,
kein Schritt kehrt zurück an denselben Ort.
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