Die innere Stimme, die dich klein hält, personifiziert als Käfig und Wächter. Und trotzdem trägt deine Sehnsucht am Ende das Licht ins Meer. (Arbeitstitel, Datei war unbenannt.)
Hallo, ich bin das Flüstern in dir,
ein Sturm im Kopf, der dich führt und verliert.
Ich halte dich fern von der falschen Hand,
doch raub' dir die Kraft, die du in dir fandst.
Ich lege Ketten um dein Licht,
sag dir "geh nicht" und "trau dich nicht".
Ich ruf "bleib still", dann "du wirst es bereuen",
eine Stimme, die fesselt und will dich zerstreuen.
Ich drück' dich leise an die Wand,
mach dich unsichtbar für die restliche Welt.
Ich sag "sei klein, sei stumm, verschwinde hier"
doch dein Herz schreit laut: "Ich will raus aus mir!"
Ich bin kein Freund, ich bin kein Feind,
ein Käfig, der sich um dich schlingt.
Ich schütze dich, doch brech' dich entzwei,
ein Wächter, der nie wirklich frei.
Ich bin das Gefängnis in dir,
halt dich gefangen, doch verlierst du nicht hier.
Denn unter den Mauern, so kalt und schwer,
trägt deine Sehnsucht das Licht ins Meer.