Das Muster auswendig kennen: Nähe, dann Rückzug, alles zerstören, bevor es wehtun kann. Über die Angst vor dem Glück und die leise Hoffnung, dass es irgendwann trotzdem bleibt.
Wenn's mal gut läuft, dann warte ich nur auf den Absturz,
Als wär Glück 'ne Garantie mit Ablaufdatum.
Zähle schon die Stunden, bis das Chaos wiederkommt,
Wie nach jedem Fall, bevor die nächste Runde starten kann.
Ich sabotiere, was mich heilt,
Weil ich weiß, dass es mich zerreißt.
Zu schön, um wahr zu sein, das denk ich jedes Mal,
Denn immer wenn's anfängt, gut zu tun, verlier ich mein Gleichgewicht.
Ich weiß, es klingt krank, aber so leb ich am besten,
Wenn du gelernt hast: Glück kommt nie ohne eine extra Rechnung.
Ich hab gelernt, wie man flieht, bevor man fällt,
Wie man liebt mit 'nem Ausgang, notfalls ganz schnell.
Vertrau mir, ich kenn das Muster auswendig,
Nähe, dann Rückzug, das Drama ist allgegenwärtig.
Ich zerstör alles, bevor ich jemanden an mich heran lasse,
Denn wenn ich es bin, tut's weniger weh, so der Gedanke.
Glück fühlt sich fremd an, wie 'n Anzug, der nicht zu mir passt,
Doch ich trag ihn trotzdem, bis er reißt, wie unter einer Last.
Ich sabotiere, was mich heilt,
Weil ich weiß, dass es mich zerreißt.
Zu schön, um wahr zu sein, das denk ich jedes Mal,
Denn immer wenn's anfängt gut zu tun, verlier ich mein Gleichgewicht.
Ich weiß, es klingt krank, aber so leb ich am besten,
Wenn du gelernt hast: Glück kommt nie ohne eine extra Rechnung.
Vielleicht muss ich lernen, dass Frieden nicht flieht,
Dass Liebe nicht immer gleich Abschied bedeutet.
Vielleicht ist Glück kein Feind, sondern nur ein Fremder,
Den ich langsam erkennen muss, Stück für Stück, wie eine neue Welt.
Ich sabotiere, was mich heilt,
Doch tief in mir hoff ich, dass es irgendwann reicht.
Zu schön, um echt zu sein und zu echt, um wahr zu sein,
Ob das Glück eventuell mal bleibt, diesmal... ohne Hintertür, ohne Bühne.
